FAQ

ROAD GRID:
Kann man ein Stromnetz mit vernünftigen Kosten in die Straßen verlegen?
Ja, den in die Fahrbahn müssen nur 3 cm unter der Oberfläche 2 Litzenleitungen von ca. 15 mm Durchmesser eingeritzt und wieder zugegossen werden
Wie schnell können diese Leitungen verlegt werden?
Mit entsprechend konzipierten Maschinen können mehrere Kilometer pro Arbeitsschicht verlegt werden.
Wo sollte es dieses Straßenstromnetz geben?
In allen Straßen die über ein Minimum an Verkehrsaufkommen verfügen. Dort lohnt sich dies auch.
Von woher kommt der Strom?
An den Rand der Straße wird eine Hauptleitung verlegt, diese widerum ist mit dem allgemeinen Stromnetz verbunden.
Wie wird der Strom von der Straße ins Fahrzeug übertragen?
Statische Wechselrichter, die in gekapselten Schaltschränken alle 200 m am Straßenrand untergebracht sind wandeln den Netzstrom mit 50 Hz in einen höherfrequenten Strom mit 140 KHz um. Die Energie wird über einen Luftspalt von ca. 20 cm auf einen Empfänger am Unterboden des Fahrzeugs übertragen.



DIE AKKUTECHNIK
Warum sind Akkus eine entscheidende Barriere auf dem Weg zur Elektromobilität?
Akkus sind schwer, voluminös und teuer. Nach wenigen hundert Lade/Entladezyklen verlieren sie erheblich an Kapazität.
Was ist beim Schorr Power Net anders?
Die Fahrzeuge werden während der Fahrt aus einem intelligenten Stromnetz in der Straße versorgt. Der Strom wird in der Leitung bis zum tatsächlichen Ort des Verbrauchs geleitet und erst dort an das Fahrzeug übertragen.
Wie fahren die E-Autos abseits des Straßenstromnetzes?
PKW und LKW der ersten Genration sind Hybridautos wie z.B. der Opel Ampera. Dieser PKW wird von seinem Akku befreit,
welcher nicht nur 200 kg schwer ist, sondern auch mehr als die Hälfte des Ampera Kaufpreises von 48.000 € kostet. Auf dem Schorr Power Net das Auto unbegrenzte Reichweite. Abseits davon läuft sein Benzinmotor der einen Genrator antreibt. Damit
hat der Ampera mit einer Tankfüllung ca. 400 km autarke Reichweite.


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